Freitag, 31. Juli 2015
Axel Petermann - Der Profiler
Kurzbeschreibung:
( Auszug aus dem Klappentext )
Es gibt eine erschreckend hohe Dunkelziffer an ungeklärten Todesfällen. Er geht ihnen auf den Grund: Axel Petermann war Mordkommissar und Leiter der "Operativen Fallanalyse" in Bremen. Mit den Methoden des Profiling kommt er den Mördern auf die Spur. Seine Fallgeschichten sind abgründiger und spannender als ein Krimi - sie sind beängstigend wahr.
Meinung / Fazit:
Auch nach seiner Pensionierung kümmert sich Axel Petermann im Auftrag von Angehörigen um ungeklärte Todesfälle. Axel Petermann war Leiter der Mordkommission und baute die Dienststelle "Operative Fallanalyse" auf und leitete diese bis zur Pensionierung.
In diesem Buch berichtet er von vier realen Fällen.
Interessant war es für mich, wie er - in jedem einzelnen Fall - versucht aus der Sicht des Täters den Fall aufzurollen.
Er arbeitet sich durch Aktenberge, besucht Angehörige, Zeugen und Tatorte. Oft liegt der Fall schon Jahre zurück, die Tatorte sind schon verändert und er orientiert sich an Bildern aus den Akten.
Akribisch arbeitet er sich Schritt für Schritt vor, damit er seinem Ziel näher kommt: den Täter zu finden.
Durch den verständlichen Schreibstil und den detaillierten Beschreibungen ließ sich das Buch gut lesen.
Ich war beeindruckt wie der Autor selbst kleinsten Hinweisen und Spuren eine Bedeutung geben konnte.
Ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des Fallanalytiker Axel Petermann.
Für Interessierte an dieser Arbeit durchaus interessant und lesenswert.
Axel Petermann - Der Profiler - Heyne Verlag - ISBN 978-3-453-60359-2
Dienstag, 21. Juli 2015
Constanze Wilken - Ein Sommer in Wales
Kurzbeschreibung:
(Klappentext)
Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden.
Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung...
Meinung / Fazit:
War es ein Unfall durch den Simon ums Leben kam oder steckt mehr dahinter? Schließlich war er ein hervorragender Schwimmer und soll nun ertrunken sein? Woher stammen die blauen Flecken an seinen Armen? Diese Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Ally wird durch ihren Rechercheauftrag mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Schwer lastet ihr Schuldgefühl den Bruder allein gelassen zu haben all die Jahre auf ihr. Doch nun - zuerst zögerlich - beginnt sie sich damit auseinander zu setzen.
David und Ally haben sich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen und doch knüpften sie - für mein Empfinden zu schnell - fast übergangslos an die damalige Zeit an.
Gemeinsam versuchen sie durch emsige Recherche den Tod Simons aufzuklären. Die Lösung fordert weitere Opfer und niemand hätte damit gerechnet, dass gerade die Person, die man glaubt gut zu kennen, darin verwickelt ist.
Gut eingefügt ist der Familienzerfall, den der Tod Simons nach sich zieht. Alle fühlen sich schuldig, doch niemals wird darüber gesprochen. Jeder versucht die Situation für sich zu verarbeiten.
Durch den flüssigen Schreibstil ließ sich der Roman gut lesen.
Gut gezeichnete Charaktere, bildhafte Beschreibungen der Landschaften und Handlungsorte versetzten mich während des Lesens nach Wales.
Man merkt, dass der Autorin die Gegend nicht fremd ist, wovon die Geschichte profitiert.
Ein Buch über Gefühle, Ängste und Schicksale.
Die Autorin:
Constanze Wilken, geboren 1968 in St.Peter-Ording, wo sie auch heute wieder lebt, studierte Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of Wales in Aberystwyth. Als Autorin ist sie sowohl mit großen Frauen- als auch mit historischen Romanen erfolgreich.
Mehr zu Constanze Wilken auf ihrer Webseite
Constanze Wilken - Ein Sommer in Wales - Goldmann Verlag - ISBN 978-3-442-47962-7
Montag, 20. Juli 2015
Claire Winter - Die verbotene Zeit
Kurzbeschreibung:
( Klappentext )
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld...
Meinung / Fazit:
Eigentlich bin ich kein so großer Freund von Romanen, die abwechselnd auf zwei Zeitebenen geschrieben sind.
Doch bei diesem Roman passen sie einfach zur Geschichte, geben mir als Leser Einblick ins Geschehen, Informationen über die Protagonisten und gliedern sich gekonnt, ohne den Lesefluss zu stören, in den Handlungsablauf ein.
Dora und Edith, Freundinnen von Kindheit an, unterstützen sich auch in schwierigen Zeiten, haben großes Vertrauen zueinander und geben sich Halt.
Leider fand ihre Freundschaft durch einen schrecklichen Unglücksfall ein jähes Ende. Ein Ende, welches Dora seelisch nicht verkraften kann.
Carla, unsicher nach ihrem Unfall doch bereit ihre Gedächtnislücken aufzufüllen, merkt alllmählich, dass ihr Vater und ihr Ehemann ihr wichtige Tatsachen verschweigen.
Mit Hilfe des Journalisten David gelingt es ihr schließlich Licht ins Dunkel zu bringen.
Durch den flüssigen Schreibstil, die gut gezeichneten Charaktere, Handlungsorte und Situationen nahm mich die Geschichte schon nach wenigen Seiten gefangen.
Ein Roman mit Tiefgang über Freundschaft, Schicksale und Familiengeheimnisse.
Für mich war dieser Roman ein Lesehighlight und ich empfehle ihn gerne weiter.
Claire Winter - Die verbotene Zeit - DianaVerlag - ISBN 978-3-453-29168-3
Montag, 29. Juni 2015
Ute Jäckle - Verlorene Sehnsucht
Kurzbeschreibung
(Klappentext)
Die neunzehnjährige Kolumbianerin Elena versucht verzweifelt, ihre erste große Liebe, Rico, zu vergessen. Seine kriminelle Vergangenheit bei der Mafia belastet ihre Beziehung schwer. Desillusioniert wieder zu Hause begegnet sie Lorenzo, einem sexy Womanizer, der nichts anbrennen lässt. Er hilft ihr zurück in ihr altes Leben, und sie fühlt sich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder unbeschwert. Derweil trifft Rico aus Liebe zu Elena einen folgenschweren Entschluss und beschwört damit Ereignisse herauf, die auch Elena in höchste Gefahr bringen. Denn die Mafia vergisst nicht. Und bald weiß Elena nicht mehr, wem sie noch trauen kann und wen sie liebt.
Meinung / Fazit:
Dieser Romantic Thrill ist der Folgeband von "Verloren in der grünen Hölle".
Elena hält die Einsamkeit im Haus an den Klippen, indem sie mit Rico und Söhnchen Manuel wohnen, nicht mehr aus. Sie verlässt Rico und zieht mit Manuel zu ihrer Großmutter. Rico bleibt allein zurück, da die Polizei und die Mafia noch immer hinter ihm her sind.
Doch der Mafia entkommt man nicht. Um seine kleine Familie zu schützen, begibt sich Rico widerwillig in den Dschungel und muss dort die Geißel Milena bewachen.
Elena lernt Lorenzo kennen und ist sich nicht sicher, ob sie Rico noch liebt. Lorenzo versteht es Elena zu "umgarnen" und in Sicherheit zu wiegen um dann in gefährlichen Situationen als ihr Retter aufzutreten.
Über Elena war ich zuerst etwas erstaunt. Sie, die sich im Dschungel nicht unterkriegen ließ, konnte sich gegenüber Lorenzo nicht zur Wehr setzen. Was er tat und sagte wurde so von ihr hingenommen.
Doch das Ende war für mich sehr überraschend und so nicht vorhersehbar.
Auch in diesem Roman gelang es der Autorin die Spannung stetig ansteigen zu lassen und die Neugier zu schüren.
Gut gezeichnete Protagonisten, Orte, Handlungen und Situationen machten das Lesen zum Vergnügen.
Ute Jäckle - Verlorene Sehnsucht - alle Rechte bei der Autorin - ISBN 978-1514123560
Montag, 1. Juni 2015
Clarissa Linden - Ich warte auf dich, jeden Tag
Kurzbeschreibung:
(Klappentext)
Erin steht vor den Scherben ihres Lebens: Ihr Mann hat sie verlassen, und ihr Job ist gefährdet. Auf dem Speicher ihres Elternhauses findet sie unter den Hinterlassenschaften ihres Großvaters ein Flugticket nach Deutschland und einen alten Liebesbrief, unterschrieben von einer Lily. Erin hat ihren Großvater stets als kalten und unnahbaren Menschen kennengelernt. Und ausgerechnet er soll eine heimliche Liebe gehabt haben? Unfassbar! Erin reist nach Deutschland und begibt sich auf die Spur der geheimnisvollen Lily, die in den dreißiger Jahren eine leidenschaftliche Gegnerin der Nazis war...
Meinung / Fazit:
Mit zwei unterschiedlichen Handlungssträngen auf verschiedenen Zeitebenen ( USA 1999 und Frankfurt 1933 ) taucht der Leser ein in die Geschichte um Erin, ihren Großvater Alexander und Lily .
Erin, die die Trennung von ihrem Mann Jeffrey nicht verarbeiten kann und hofft, er kommt zu ihr zurück, stößt auf dem Dachboden ihres Elternhauses auf einen Brief, den eine Lily an ihren Großvater 1993 geschrieben hat, sowie auf ein Flugticket nach Frankfurt. Da ihr Großvater 1993 verstarb und niemand Lily kennt, wird in Erin die Neugier geweckt. Was hat es mit dem Brief und dem Flugticket auf sich?
Zuerst noch unsicher aber durch ihre Freundin Charlotte bestärkt, begibt sich Erin auf die Reise um zu erfahren, was es mit Lily und Alexander auf sich hat.
Der Leser ist nun klar im Vorteil, da er zwischendurch die Geschichte um Alexander und Lily erfährt. Eine Liebe, die zaghaft erblühte und einer mißhandelten Katze zu verdanken ist. Lily, eine starke junge Frau aus der Arbeiterschicht setzt sich ein im Kampf gegen die Nazis. Alexander stammt aus wohlhabendem Haus und kann nicht so ganz verstehen, dass Lily ihr Kampf gegen die Braunhemden so wichtig ist.
Alexander will Lily heiraten, doch sie lehnt den Antrag ab und will auch nicht mit Alexander und dessen Eltern Deutschland und ihre Familie verlassen. Als Lily sich anders besinnt sorgen widrige Umstände dafür, dass Alexander und sie sich nicht mehr sehen. So endet zunächst eine große Liebe.
Erin kommt in Europa langsam auf die Spur von Lily. Charlotte bestärkt sie immer wieder darin nicht aufzugeben und Erins Suche ist schließlich von Erfolg gekrönt.
Das Buch beginnt mit einem Gedicht von Marie von Ebner-Eschenbach: "Alles kann Liebe" - welches mir sehr gut gefällt und ein guter Einstieg in die Geschichte ist.
Durch den flüssigen Schreibstil und die bildhaften Beschreibungen gelang es der Autorin die Stimmungen und Charaktere gut darzustellen.
Auch die Entwicklung, die Erin in dieser Geschichte durchmachte ( zuerst unsicher und von Neurosen geplagt zur selbstbewußten Frau, die ihre Zukunft nun selber in die Hand nimmt ) sind gut beschrieben.
Ein Geschichte voll Gefühl über eine große Liebe. Lesenswert und berührend.
Christiane Lind schrieb diesen Roman unter dem Pseudonym Clarissa Linden
Clarissa Linden - Ich warte auf dich, jeden Tag - knaurVerlag - ISBN 978-3-426-51605-8
Montag, 18. Mai 2015
Titus Müller - Berlin Feuerland
Kurzbeschreibung:
(Klappentext)
Hannes Böhm lebt in dem Industrieviertel, das die Berliner Feuerland nennen, weil hier die Schornsteine der Industrie qualmen. Als eine Art selbst ernannter Fremdenführer verdient er sich ein kleines Zubrot, indem er neugierigen Bürgern die Armut und die Not in den Hinterhäusern zeigt. Bei einer solchen Gelegenheit lernt er Alice kennen, die als Tochter des Kastellans im Berliner Stadtschloss wohnt, der Frühlingsresidenz des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. Alice ist schockiert über das Ausmaß der Verelendung - und zugleich tief beeindruckt von Hannes, der voller Ehrgeiz und Phantasie zu sein scheint.
Doch als die Märzunruhen 1848 ausbrechen, als sich der Konflikt zwischen dem preußischen König und den Aufständischen zuspitzt und gemäßigte Kräfte nur schwer Gehör finden, scheint es für die Gefühle, die Hannes und Alice füreinander entwickeln, keine Zukunft mehr zu geben.
Meinung / Fazit:
Titus Müller führt den Leser nach Berlin in das Jahr 1848.
Feuerland, der Stadtteil der Industrieansiedlung und der Armen auf der einen Seite und das Berliner Stadtschloss auf der anderen Seite. Zwei Welten, die verschiedener nicht sein könnten.
Und doch bahnt sich zwischen Hannes aus Feuerland und Alice aus dem Stadtschloss eine tiefere Beziehung an, die durch Höhen und Tiefen geht.
Durch die fortschreitende Industrialisierung werden die Menschen durch die Fabrikanten ausgebeutet, arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen und haben nicht genug zum Leben. Massenarbeitslosigkeit, Hunger und Elend führen schließlich zum Arbeiteraufstand. Soldaten werden gegen die Arbeiter geführt, blutige Straßenschlachten mit Toten auf beiden Seiten sind das Ergebnis.
Dies hat der Autor durch gute Recherche und mit realistischen, historischen Personen (z. B. Alexander von Humboldt, Julius von Minutoli, General Pfuehl) in flüssigem Schreibstil zu einer Geschichte verarbeitet.
Durch die detaillierte Schreibweise war ich als stiller Beobachter in das Geschehen eingebunden, begleitete mal Hannes und mal Alice auf ihren Wegen.
Ein lesenswerter, historischer Roman über die Märzunruhen 1848 in Berlin.
Über den Autor:
( Quelle: Umschlagtext des Buches)
Titus Müller, geboren 1977 in Leipzig, studierte in Berlin Literatur, Geschichtswissenschaft und Publizistik. 1998 gründete er die Literaturzeitschrift "Federwelt". 2002 veröffentlichte er, 24 Jahre jung, seinen ersten Roman: "Der Kalligraph des Bischofs". Es folgten weitere historische Romane. Titus Müller wurde mit dem C.S.Lewis-Preis und dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien im Blessing Verlag sein Roman "Tanz unter den Sternen". Für den Roman "Nachtauge" (Blessing, 2013) wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. In seinem neuen Roman entwirft Titus Müller ein detailgenaues Panorama der Märzrevolution von 1848.
Titus Müller - Berlin Feuerland - Blessing Verlag - ISBN 978-3-89667-503-3
Montag, 4. Mai 2015
Susanne Goga - Der dunkle Weg
Kurzbeschreibung:
(Klappentext)
Hamburg, 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise, fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich - genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen - und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm und ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen.
Meinung / Fazit:
Über das Schicksal der Iren im 19. Jahrhundert habe ich schon einige Romane gelesen. Darum sprach mich dieser Roman, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, auch gleich an. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Autorin verstand es, mich mit ihrem flüssigen, lebendigen Schreibstil, den bildhaften Beschreibungen der Orte und Handlungen, zu fesseln.
Mit Ida und Cian schuf sie Protagonisten, die ich gleich ins Herz schloss. Auch die anderen Charaktere fügen sich harmonisch in die Geschichte ein.
Die Autorin band in diese fiktive Geschichte historische Personen und Ereignisse ein, was mir gut gefiel.
Ida, die junge Künstlerin, nahm ihren Alltag gleich in die Hand, besorgte sich Arbeit und richtete sich ihr Leben ein. Durch Zufall verlief sie sich in die Armenviertel der Stadt und das Leid und Elend dort ließ sie nicht unberührt. Sie schließt Freundschaften und lernt Cian kennen, der es ihr nicht leicht macht. Doch nach einiger Zeit und vielem Auf und Ab werden sie ein Paar.
Der Wunsch nach Freiheit - weg von der britischen Herrschaft - bricht in Dublin aus und nimmt ein ungutes Ende. Viele von Idas Freunden lassen ihr Leben in dem Kampf um Freiheit, und Ida sorgt sich um Cian, der als Arzt den Patrioten hilfreich zur Seite steht.
Mehr will ich über die Geschichte nicht verraten, um dem späteren Leser nichts vorweg zu nehmen.
Eine lesenswerter Roman um Hoffnung, Leid und Liebe.
Über die Autorin:
Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Im Diana Verlag erschienen von ihr bereits drei Romane, darunter "Die Sprache der Schatten", für den 2012 mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, und der Spiegel-Bestseller "Der verbotene Fluss". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach. (Quelle: Buchinnenseite)
Susanne Goga - Der dunkle Weg - Diana Verlag - ISBN 978-3-453-35799-0
Abonnieren
Posts (Atom)






